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fotokunstbremen

13.09. - 27.10.201

Nadja Barth, Paulina Eichwald, Janis Fisch, Bennie Julian Gay, Irina Gilgen, Carolin Klapp, Julia Maria Max, Annika Nagel, Rahel Pasztor, Caspar Sessler, Johanna Werner

 

13. September, um 20 Uhr, Eröffnung
27. Oktober um 15 Uhr, Finissage

 

Mit Unterstützung von tretford


Shift stellt sich vor

19. September, 19 Uhr

 

Ein Reisebericht aus Brasilien von Studierenden der HfK / Fotografie

 

In Brasilien sind mehr als 150.000 Menschen durch die Vorbereitungen zu der Fußball WM 2014 und den Olympischen Spielen 2016 von Räumung und dem Verlust ihrer Häuser bedroht. In Rio de Janeiro stehen 123 Ansiedlungen durch die Planungen zur Männer-Fußball WM 2014 und Olympia 2016 vor einer Räumung. Für den Bau des New Corinthians Stadions in Sao Paulo, wo das Eröffnungsspiel der WM stattfinden wird, sollen 300 Familien umgesiedelt werden. Inzwischen gibt es in allen 12 Städten, die an der Fußballweltmeisterschaft teilnehmen, Widerstandsbewegungen, die sich auch international unter dem Begriff »Recht auf Stadt« vernetzen. Durch das Ausmaß dieser Eingriffe, die heute bereits im vollen Gange sind, ist deutlich geworden, dass solche globalen Großereignisse auch einer globalen Verantwortung bedürfen. Im März reiste eine Gruppe von zehn FotografiestudentInnen nach Brasilien, um die urbanen Umstrukturierungsprozesse im Vorfeld der sportlichen Mega-Events fotografisch zu untersuchen. In ihrem Vortrag stellen sie ihre entstandene Arbeit vor.


Unsterblich19. Oktober, 18 Uhr

 

Am Samstag, den 19. Oktober um 18 Uhr findet in der galerie mitte der Veranstaltungsabend "unsterblich" mit Bildvorträgen, Musik, Film und Picnic statt. Eingeladen sind Detlef Stein, Dieter Richter, Frauke Hess und Wilfried Huismann.


A Film About Wolfgang Tillmans

24. Oktober, 20 Uhr

 

If one thing matters

 

Einst wurde er mit scheinbar spontan aufgenommenen Fotos vom Club-Life und von Partygelagen bekannt. Doch bald galt Wolfgang Tillmans als weitaus mehr denn als ein Chronist der Technogeneration. Im Jahr 2000 erhielt er als erster Fotograf und erster Nicht-Brite den renommierten Turner-Preis. Heute zählt Wolfgang Tillmans zu den bekanntesten und meistgefragten Fotografen der Welt. Heiko Kalmbachs Film greift den Titel von Tillmans‘ erster großen Solo-Show »if one thing matters, everything matters« in der Londoner Tate Gallery auf und blickt – wie in der Ausstellung selbst – auf das vielschichtige Werk des Künstlers. Vier Jahre lang hat Kalmbach den Fotografen mit der Videokamera begleitet, um dessen Person und Arbeitsweise auf die Spur zu kommen. Wie nähert Wolfgang Tillmans sich seinem Sujet? Wann wird ein Bild zum Kunstwerk, wird das scheinbar Banale zu etwas anderem, Höherem? Durch bloßes Beobachten und Impromptu-Interviews entstand ein filmisches Porträt, das ohne die Stimmen von Experten auskommt. Stattdessen vermittelt es einen lebendigen Eindruck davon, was den Menschen und Künstler Wolfgang Tillmans antreibt. - Deutschland 2007/2008, Dokumentarfilm als filmisches Künstlerportrait von Heiko Kalmbach